Hauptbereich der Websiteinhalte

.

Fakten zur Ausführung

zurück Fakten zur Ausführung

Hier finden sie Fakten zur Ausführung der einzelnen BIOHAUS-Bauteile als Ergebnisse von 28 Jahren persönlicher aktiver Holzbauerfahrung in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Holz-Forschung.

Sämtliche Details zu Wandaufbauten, Dachaufbauten und Fenstereinbau sind nach Ö-Norm Empfehlungen und in Zusammenarbeit mit der Holz-Forschung Austria und gerichtlich beeideten Sachverständigenbüros in Wien und Niederösterreich entstanden und werden auch nach diesen Kriterien umgesetzt.
(Durch Klick auf das jeweilige Bild gelangen sie zur Großversion, ziehen sie den Mauszeiger über das Bild erscheint der erklärende Text)

Die maßgeblichen Bauteile eines Biohauses sind wie folgt ausgeführt:

  • Atmungsaktive BIOHAUS-Außenwände mit mindestens 260 mm Wärmedämmung aus biologisch zertifizieten Weichholzfaserplatten.
    Diese Wand ist durch ihre diffusionsoffene Ausführung 100% feuchtesicher! Es ist ein ständiger Luftaustausch aufgrund der hochwertigen Materialeigenschaften gewährleistet. Alle tragenden und dämmenden Bauteile sind aus Naturholz und kombinieren sämtliche gute Eigenschaften dieses Materials auf Generationen hinweg. Dieses Wandsystem führt die Tradition der heimischen Holzbauten fort, die mit bis zu 500 Jahren Lebensdauer zu den ältesten Wohngebäuden in Österreich und der Alpenregiion gehören. Aufgrund der diffusionsoffenen Bauweise und der Hinterlüftungsebene ist die Bausubstanz selbst dauerhaft vor allen Einflüssen geschützt. Und falls jemand in z.B. 50 Jahren die Naturholzschalung tauschen möchte, ist dies einfachst möglich. Der Kernwandaufbau ist dadurch gar nicht betroffen.
    Atmungsaktive-Biohaus-Aussenwand-Weichholzfaserdaemmung

  • Ausführung der Winddichtung der Außenwände mit hochschlagregensicherer Dach-Unterspannbahn von BRAMAC - KLÖBER (Winddichte Gewebebahn "Universal Eco", 140 gr/m2 Flächengewicht).

    Normative Empfehlungen für die Eigenschaften von Winddichtungen im Wandbereich gibt es derzeit noch keine. In Anlehnung an die jedoch sehr hohen Norm-Empfehlungen für stark beanspruchte Dachbereiche verwenden wir aus Sicherheitsüberlegungen diese "überqualifizierte" Winddichtbahn - die an sich für den stark bewitterten Dachbereich vorgesehen ist - auch für den Wandbereich.

    Die nähere Erklärung dazu:
    Im stark bewitterten Dachbereich sollte z.B. dieses Winddicht-Gewebe unter voller UV-Einstrahlung maximal ca. 4 Monate frei bewittert bleiben und dann mit einer Dachdeckung eingedeckt werden um seinen eigentlichen Zweck - dauerhaften Schutz vor Wassereinbruch im Unterdach - auf lange Zeit zu erfüllen.
    Im Wandbereich ist jedoch für dieses Produkt auch eine Freibewitterung von z.B. einem Jahr ohne Einschränkung möglich. Dies aus mehreren Gründen:
    a) Diese Gewebebahn ist mit 140 gr/m2 Gewicht um ca. 50% stärker ist als andere am Markt erhältliche Wand-Dichtbahnen.
    b) Die UV-Einstrahlung im senkrechten Wandbereich ist gegenüber dem hochbeanspruchten Dachbereich um ein Vielfaches geringer: Da sowohl über die Sommerzeit (zwar starke Sonneneinstrahlung, dafür aber fast nahezu senkrecht einfallend), als auch in der Übergangszeit und natürlich im Winter (zwar in flacherem Winkel auftretende Sonnenstrahlen, dafür wesentlich geringere Intensität) ist die effektive Belastung der Winddichtung an der Wand sehr gering.
    c) Die Hauptanforderung an eine Winddichtung an der Wand (im Unterschied zum Steildach) besteht darin, den hinter der Fassadenschalung/dem Fassadenputz auftretenden Winddruck/Windsog abzufangen.
    Da sämtliche BIOHAUS-Fassaden "nahezu stehend hinterlüftet"* ausgeführt sind, ist der Winddruck/Windsog in diesem gut abgeschotteten Bereich der Außenwand fast Null.
    * Bei "nahezu stehend hinterlüfteten Fassaden" im Holzhausbereich befindet sich oben an der Fassade ein breiter horizontaler Luftschlitz mit Insektenschutzgitter und an der Unterkante der Außenwand im Übergang zur Kellerwand sind kleine schmale Luftschlitze, wodurch diese Zone als Wärme/Kältepuffer zusätzlich genützt werden kann.

    Dieses hier verwendete Produkt ist aufgrund seiner hohen Belastbarkeit für seinen eigentlichen Einsatzbereich (das Dach), im Wandbereich allen anderen reinen "Wand-Produkten" weit überlegen. Eine Verwendung dieses starken Winddicht-Gewebes auch über einen langen Zeitraum ohne Fassadenverkleidung ist also begründet möglich und die für eine Winddichtung im Wandbereich nötigen Eigenschaften werden dennoch beibehalten. Auf diese Weise können Gebäude zunächst innen belagsfertiggestellt und im Anschluss daran mit einer Fassade nach Kundenwunsch versehen werden. Ähnlich einer Ziegelausführung, die meist erst gegen Ende der Bauzeit aussen verputzt wird, wenn alle Wanddurchführungen fertiggestellt und abgedichtet und auch sämtliche Fensteranschlüsse entsprechend ausgeführt sind.
  • Dauerhafte Verklebung der Winddicht-Gewebebahnen mit Markenprodukten
    Die einzelnen Winddichtbahnen (150 cm breit, horizontal verlegt) überlappen 25 cm und sind bereits über integrierte Selbstklebestreifen winddicht + schlagregendicht verklebt. ZUSÄTZLICH werden diese Bahnen werkseitig entlang der 2 jeweiligen Überlappungsenden pro Geschoss mit einem Klebeband verklebt und darüberhinaus alle ca. 40 cm mit senkrecht montierten Holzlatten an die Tragkonstruktion gedrückt.
    Bauteilanschlüsse an der Baustelle (Ecken, Fenster, Wanddurchdringungen für Leitungen) werden mit hochdauerhaften Klebebändern der Firma FÖRCH geklebt. Diese Klimastar 5* Klebebänder sind für eine Freibewitterung von 24 Monaten zugelassen.

  • Hinterlüftetes Flachdachsystem mit doppelter Abdichtungsebene über eine regensichere, hochfeste und dennoch diffusionsoffene Flachdach-Unterspannbahn HARRER DIFFULIGHT TWIN POWER sowie als Dachdeckung eine hochfeste FIRESTONE EPDM BAHN.
    Das bedeutet doppelte Sicherheit für sie aufgrund 2 wasserfester Ebenen!
    Dach-Hinterlueftungsebene-DIFFULIGHT-POWER





  • Vollflächige druckfeste Wärmedämmung aus Austrotherm XPS Platten mind. 200 mm stark unterhalb der thermisch aktivierten Bodenplatte
    Unterbaudaemmung_250mmXPSThermoaktivierung-Heizschlangen

  • 300 mm starke Dichtbeton-Bodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung

  • Ortbetonkeller mit 250 mm starken Außenwänden aus Dichtbeton samt PENTAFLEX FUGENBÄNDERN mit zusätzlicher AUSSENABDICHTUNG VON WEBERTEC-DEITERMANN und umlaufender XPS-Wärmedämmung:
    Kellerdaemmung-Waende-Dichtbeton-XPS

    Gedaemmter-Ortbetonkeller-vor-Kellerdeckenbetonierung

  • Bauteilverbindungen Keller-Haus mit umlaufenden nahtlosen Abdichtungen
    Die Winddichtung des Holzbhauses überdeckt die Anschlussfuge zur Kellerdecke und wird bis auf die Abdichtungsebene der Kelleraußenwand heruntergezogen und dauerhaft mit dieser Abdichtungsebene verbunden. Erst danach wird die oberste Reihe der XPS-Kellerwanddämmung montiert.

  • Stehend hinterlüftete Außenfassade in Fichte oder Lärche Naturholz bzw. für optional verputzt ausgeführte Fassadenbereiche auf dauerhaft beständigen KNAUF AQUAPANEEL Platten

  • Einsatz von hochwertigen Marken-Holzfenstern und Holz-Alufenstern mit meist 90 mm Profilstärke und standardmäßig eingesetzter 3-Scheiben Verglasung

Für Fragen zu den detaillierten Bauteilausführungen stehen wir ihnen jederzeit gerne unter info@sonnland.at zur Verfügung.

zurück